
Seit dem 28. Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz scharf. Die ersten Abmahnwellen rollen. Und du als Agentur oder IT-Dienstleister sitzt zwischen zwei Stühlen.
Deine Kunden fragen panisch nach Compliance. Du sollst liefern. Der Markt ist voll mit Tools, die alle behaupten „BFSG-konform in einem Klick" oder "100 Prozent WCAG-Coverage automatisch". Wenn du genauer hinschaust, merkst du schnell: Das ist Marketing-Bullshit. Kein Tool dieser Welt kann 100 Prozent abdecken. Die ehrliche Antwort liegt bei rund 57 Prozent. Mehr dazu gleich.
In diesem Artikel zeigen wir dir, was die populärsten Tools wirklich prüfen, wo überall Lücken sind, und warum unser BarriereCheck genau die Punkte abfängt, mit denen Verbraucherschutzverbände aktuell Briefe verschicken. Außerdem bekommst du eine direkte Vergleichstabelle, einen Entscheidungsleitfaden und am Ende eine FAQ-Sektion mit den Fragen, die deine Kunden dir gerade stellen.
Kurz und knapp, weil die juristischen Details findest du anderswo. Das BFSG setzt die EU-Richtlinie 2019/882 (European Accessibility Act) in deutsches Recht um. Es betrifft alle Unternehmen, die digitale Dienstleistungen für Verbraucher anbieten. Online-Shops, Buchungsportale, Banking, alles was nicht reines B2B oder reine Visitenkarten-Website ist. Ausnahme: Kleinstunternehmen mit unter 10 Mitarbeitern und unter 2 Millionen Euro Umsatz. Sobald du aber ein Kontaktformular oder eine Buchungsfunktion hast, fällst du tendenziell rein.
Die technische Grundlage ist die EN 301 549, die wiederum auf WCAG 2.1 Level AA verweist. Praktisch heißt das: Deine Website muss für Screenreader funktionieren, mit der Tastatur bedienbar sein, ausreichend Kontrast haben, klare Strukturen, Alt-Texte und so weiter.
Aber jetzt kommt der Punkt, den 90 Prozent der Tools auf dem Markt unter den Tisch fallen lassen. Das BFSG verlangt nicht nur technische Konformität. Es verlangt zusätzlich:
Eine Erklärung zur Barrierefreiheit gemäß §14 BFSG mit den Pflichtangaben aus Anlage 3.
Ein Feedback-Mechanismus, über den Verbraucher Mängel melden können.
Verbraucherinformationen nach Art. 246 EGBGB.
Die Angabe der zuständigen Marktüberwachungsbehörde.
Konformität der gesamten Dienstleistung, nicht nur einer einzelnen Landingpage.
Diese Punkte sind die Hauptangriffsfläche für Abmahnungen. Und genau die werden von den meisten Tools schlicht ignoriert.
Passend zum Thema
Jetzt BarriereCheck starten
Ab 29 € pro Analyse. Ergebnis in 1–3 Minuten. BFSG-konformer Report auf Deutsch.
Eine Abmahnung kostet 3.000–10.000 €. Der BarriereCheck kostet 29 €.
DSGVO-konform · Keine Datenweitergabe
Interaktiver Schnell-Check
1.Bietest du Verbrauchern digitale Produkte oder Dienstleistungen an?
2.Betreibst du einen Online-Shop, ein Buchungssystem oder ein SaaS-Produkt?
3.Hat dein Unternehmen 10 oder mehr Mitarbeiter oder mehr als 2 Mio. € Jahresumsatz?
Bevor wir uns die Tools einzeln ansehen, eine Zahl, die dir niemand gerne sagt. Selbst die beste Engine der Welt, axe-core von Deque Systems, findet im Schnitt nur 57 Prozent der WCAG-Verstöße automatisch. Das ist Deque's eigene Zahl auf Basis von über 13.000 Audits. axe-core ist die Engine, die fast alle ernsthaften Tools unter der Haube nutzen. Lighthouse, Pope Tech, viele andere. Sie alle haben dieselbe Obergrenze.
Was das praktisch bedeutet: Wenn ein Tool dir verspricht „100 Prozent Konformität automatisiert", lügt es dich an. Punkt. Sinnhaftigkeit von Alt-Texten, Aussagekraft von Linktexten, logische Überschriftenhierarchie, Screenreader-Erlebnis in der Praxis. Diese Dinge brauchen menschliche Augen.
Realistisch sind je nach Tool zwischen 30 und 60 Prozent automatisierte Coverage. Der Rest ist manuell. Das ist keine Schwäche unseres Marktes, das ist die physikalische Grenze automatisierter Prüfung. Wer ehrlich kommuniziert, gewinnt langfristig.
Lighthouse ist kostenlos und direkt in Chrome integriert. Du öffnest die DevTools, klickst auf Lighthouse, wählst Accessibility, Run. Fertig. Du bekommst einen Score von 0 bis 100 und eine Liste an Befunden auf Englisch.
Was Lighthouse gut macht: Schnell. Kostenlos. Jeder Entwickler hat es schon offen. Engine ist axe-core, also seriös.
Was Lighthouse nicht macht: Es prüft genau eine URL. Es spricht kein Deutsch. Es liefert keinen Bericht, den du an einen Geschäftsführer weiterreichen kannst. Es prüft kein BFSG. Keine Erklärung zur Barrierefreiheit, kein Feedback-Mechanismus, keine PDFs auf der Seite, kein Cookie-Banner-Audit, kein Multi-Page-Crawl. Es ist ein Werkzeug für Entwickler. Kein Compliance-Werkzeug für deine Kunden.
Wenn du als Agentur Kunden auf Knopfdruck einen Status liefern willst, der vor Gericht etwas zählt, ist Lighthouse zu wenig. Es ist die Basis, nicht das Ergebnis.
WAVE ist die kostenlose Browser-Erweiterung von WebAIM. Auch seriös, auch open source, mit visueller Markierung direkt auf der Seite. Pope Tech baut auf WAVE auf und bietet eine Plattform für mehrere Websites mit Scheduling und Reporting. Pope Tech hat seit Anfang 2026 sogar PDF-Scanning ergänzt, was viele andere Tools nicht haben.
Was gut ist: WAVE markiert Probleme direkt visuell. Pope Tech skaliert auf Agenturen, die viele Kunden gleichzeitig überwachen.
Was fehlt: Auch hier kein expliziter BFSG-Compliance-Check. Pope Tech ist auf Englisch und zielt primär auf US-Kunden mit ADA und Section 508. Die deutschsprachigen BFSG-Spezifika wie Erklärung zur Barrierefreiheit oder die zuständige Marktüberwachungsbehörde MLBF Magdeburg sind nicht im Fokus. Pope Tech kostet ab rund 390 Euro im Jahr für kleine Setups, in höheren Tarifen schnell deutlich mehr.
Das Original von Deque. Kostenlose Browser-Erweiterung in der Free-Version, dazu eine Pro-Variante mit semi-automatisierten „Intelligent Guided Tests", die manuelle Prüfungen anleiten. Wer wirklich tief in WCAG einsteigen will, kommt an axe nicht vorbei.
Was gut ist: Die wahrscheinlich präziseste Engine am Markt. Pro-Variante deckt zusätzlich Themen wie Focus Appearance, Focus Not Obscured und einige WCAG 2.2-Spezifika ab.
Was fehlt: Englisch. Entwickler-Tool, kein Kunden-Report. Pro-Variante kostet pro Seat ab 50 Dollar im Monat, also ab 600 Dollar pro Nutzer pro Jahr. Auch hier null deutscher BFSG-Bezug.
Hier wird es interessant. Overlays sind die Lösungen, die du mit einer Zeile Code einbindest und die dann auf deiner Seite ein kleines Männchen-Symbol zeigen, über das Nutzer Schriftgröße, Kontrast und Co. anpassen können. Sie versprechen „Compliance in einem Klick".
Die Realität: Die deutsche Überwachungsstelle des Bundes und der Länder für Barrierefreiheit hat sich klar dagegen positioniert. accessiBe wurde 2025 von der US-amerikanischen FTC zu einer Million Dollar Strafe verurteilt wegen irreführender Werbung. Wenn ein Tool „Vollkonformität" verspricht, das aber nachweislich nicht liefert, ist das Verbrauchertäuschung. Auch in Deutschland gibt es bereits juristische Korrekturen solcher Werbeaussagen.
Preise: accessiBe Widget zwischen 490 und 950 Dollar pro Jahr. Managed-Tarife bis 5.940 Dollar. Enterprise ab 10.000 Dollar. Eye-Able als deutscher Anbieter spielt in einer ähnlichen Liga.
Mein Rat als Agentur: Overlays sind politisch heikel. Du installierst sie bei einem Kunden und hängst dann mit drin, wenn der Anbieter Probleme bekommt. Außerdem werden Overlays von echten Betroffenen oft als störend empfunden. Sie reparieren keine schlechten Code-Strukturen, sie überlagern sie. Wenn deine Kunden Compliance wollen, repariere die Substanz. Lass die Overlays weg.
Der Enterprise-Klassiker. Wenn du eine Bank, eine Versicherung oder eine Behörde berätst, taucht SiteImprove irgendwann auf. Volle Plattform, Governance-Modell, Site-wide Scanning, Workflow-Management.
Was gut ist: Wenn du hunderte Websites managen willst, ist SiteImprove echt stark. Reporting ist enterprise-grade.
Was fehlt: Geld. SiteImprove kostet zwischen 15.000 und 50.000 Dollar pro Jahr aufwärts. Für eine Agentur mit 10 Kunden, die jeweils 3.000 Euro Honorar zahlen, ist das absurd. Außerdem ist es ein Verkaufsprozess mit Demos, Sales-Calls, Proposal. Du bist nicht in 5 Minuten compliant, du bist in 5 Wochen onboarded.
FeatureLighthouseWAVE / Pope Techaxe DevToolsOverlaysSiteImproveFlowResults BarriereCheckPreis (pro Jahr)0 €0 € bis ca. 1.500 €0 € bis ca. 600 € pro Seatab ca. 460 € bis 10.000 €+ab ca. 14.000 €Ab 29 € pro Analyse, 79 € im 10er-PaketDeutsche SpracheNeinNeinNeinTeilsTeilsJaBFSG-spezifische PrüfungNeinNeinNeinBehauptet, faktisch neinTeilsJaErklärung zur Barrierefreiheit prüfenNeinNeinNeinNeinTeilsJaCookie-Banner-AuditNeinNeinNeinNeinNeinJaPDF-Audit (PDF/UA)NeinBei Pope Tech jaNeinNeinJaJaMulti-Page-CrawlNeinJa (Pope Tech)NeinIndirektJaJaAbmahn-Risiko-ScoreNeinNeinNeinNeinNeinJaBericht für GeschäftsführerNeinTeilsNeinMarketing-LügenJaJaZeit bis ErgebnisSofortSofortSofortSales-ProzessWochen1 bis 3 MinutenManueller Audit ersetzt?NeinNeinNeinBehauptet ja, ist nicht soTeilsNein, ehrlich kommuniziert
Das Ergebnis dieser Tabelle ist ziemlich klar. Es gibt günstige Entwickler-Tools, es gibt teure Enterprise-Lösungen, und es gibt Overlays, die du besser meidest. Was fehlt, ist genau das Segment, in dem Agenturen und IT-Dienstleister arbeiten. Schnell, deutsch, BFSG-konform, weiterleitbar an den Kunden, bezahlbar pro Projekt.
Wir nutzen unter der Haube dieselbe Engine wie Lighthouse und axe DevTools. axe-core von Deque. Damit liegen wir auf demselben technischen Niveau wie die Profi-Tools. Das ist die Basis. On top kommen acht Module, die kein anderes Tool im Preisbereich von 29 Euro liefert.
1. Multi-Page-Crawling. Wir prüfen nicht nur deine Startseite. Wir crawlen automatisch die für BFSG relevanten Seitentypen: Startseite, Impressum, Datenschutz, AGB, Erklärung zur Barrierefreiheit, Kontaktseite, eine Produktseite, eine Kategorieseite, Login, Checkout falls vorhanden. Bis zu 10 Seiten je nach Tarif. Denn das BFSG fordert Konformität der Dienstleistung, nicht der Landingpage.
2. Erklärung zur Barrierefreiheit prüfen. Das ist Pflichtangabe nach §14 BFSG und Anlage 3. Wir suchen die Erklärung im Footer und in der Navigation, prüfen alle Pflichtbestandteile: Geltungsbereich, Konformitätsstatus, Standard-Referenz, Feedback-Kontakt, Marktüberwachungsbehörde, Aktualisierungsdatum, Verbraucherinformationen. Fehlt einer dieser Punkte, weißt du es. Genau das ist aktuell der häufigste Abmahn-Hebel.
3. Cookie-Banner-Audit. Cookie-Banner sind oft selbst nicht barrierefrei. Wir prüfen, ob „Akzeptieren" und „Ablehnen" gleichwertig sind, ob die Tastatur funktioniert, ob ARIA-Modal korrekt gesetzt ist, ob der Fokus richtig springt. Klingt technisch, ist aber praktisch. Hier verlieren Shops aktuell Verfahren.
4. PDF-Audit nach PDF/UA. Wir crawlen PDFs auf deiner Seite und prüfen, ob sie getaggt sind, eine Sprache definiert haben, einen Titel besitzen. Rechnungen, Datenblätter, Geschäftsbedingungen als PDF, alles potenzielle Barrieren, alles potenzielle Abmahngründe.
5. Reflow- und Zoom-Test. Wir laden deine Seite mit 320 Pixel Viewport-Breite und prüfen, ob Inhalt abgeschnitten wird. Pflicht-Kriterium WCAG 1.4.10. Häufig gefailt, leicht zu fixen, wenn man es weiß.
6. Non-Text-Kontrast für UI-Elemente. axe-core prüft nur Text-Kontraste. Wir prüfen zusätzlich die Borders deiner Buttons und Form-Inputs. Reicht 3 zu 1 Kontrast nicht, wird es geflaggt. WCAG 1.4.11.
7. Reduced-Motion-Respekt. Wenn ein Nutzer „reduzierte Bewegung" im Betriebssystem aktiviert hat, dürfen Animationen nicht weiterlaufen. Wir testen das automatisch. Auch Auto-Play von Videos und Carousels wird erkannt.
8. Form-Tiefenanalyse und CAPTCHA-Detection. Wir prüfen, ob Formularfelder die richtigen autocomplete-Attribute haben (WCAG 1.3.5), ob Pflichtfelder sichtbar markiert sind, und wir erkennen reCAPTCHA und hCaptcha als potenzielle Barrieren mit Hinweis auf zugängliche Alternativen.
Dazu kommt eine Flesch-Lesbarkeitsanalyse für deinen deutschen Content, alle Befunde mit konkreten BFSG- und WCAG-Rechtsreferenzen versehen, und ein Bericht in HTML und PDF, den du ohne Nacharbeit an deine Kunden weiterleiten kannst.
Das ist der Punkt, der uns von allem anderen am Markt unterscheidet. Wir liefern dir nicht nur einen WCAG-Score von 0 bis 100. Wir liefern dir parallel einen Abmahn-Risiko-Score.
Der Unterschied: Ein WCAG-Score ist akademisch. Eine Seite kann 65 von 100 haben und trotzdem abmahnsicher sein, weil die schweren Pflichtfehler fehlen. Eine andere Seite hat 80 von 100 und ist trotzdem ein Abmahn-Magnet, weil die Erklärung zur Barrierefreiheit fehlt und der Cookie-Banner kaputt ist.
Unser Risk-Score gewichtet die Befunde danach, was wirklich zu Verfahren führt. Fehlende Erklärung zur Barrierefreiheit zählt 30 Punkte. Cookie-Banner ohne Ablehnen-Button 20 Punkte. Kontrastfehler 1 bis 2 Punkte pro Element. Das gibt dir auf einen Blick die Antwort, die deine Kunden wirklich wollen. Wie groß ist das Risiko, dass nächste Woche ein Anwaltsbrief kommt.
Du bist Soloselbstständige, Webdesigner mit unter 5 Kunden: Lighthouse plus BarriereCheck Einzelkauf für 29 Euro pro Kunde. Mehr brauchst du nicht. Den Lighthouse-Output nutzt du beim Bauen, den BarriereCheck reichst du dem Kunden weiter. Fertig.
Du bist kleine Agentur mit 5 bis 30 Kunden: Unser 10er-Paket für 79 Euro deckt fast jede Quartalsroutine ab. Pro Kunde 8 Euro. Weniger als eine Stunde Beratungsleistung, aber ein vollständiger Report mit Rechtsreferenzen.
Du bist IT-Dienstleister oder größere Agentur: Du brauchst Monitoring. Schau dir unser Portfolio Health Monitor-Setup an. Tägliches Scanning aller Kundenwebsites, Slack-Alerts, White-Label-Reports. Alles in einem.
Du betreust Enterprises (Banken, Versicherungen, Konzerne): Da ist SiteImprove oder axe DevTools Pro plus manuelles Audit angesagt. Da geht es um andere Geld- und Risikoklassen, und unser Tool ist nicht der richtige Ansatzpunkt für dieses Segment.
Theorie ist eine Sache. Du wirst erst dann verstehen, was wir liefern, wenn du den Bericht selber in der Hand hattest. Deshalb der Vorschlag: Such dir eine Kunden-Website aus, von der du selbst denkst, dass sie eigentlich okay sein müsste. Bestell für 29 Euro einen einzelnen BarriereCheck. Vergleich das Ergebnis mit dem, was Lighthouse dir liefert.
Wenn der Report dich nicht überzeugt, hast du 29 Euro investiert und einen Vergleich, den du intern verwenden kannst. Wenn er dich überzeugt, hast du ein Werkzeug für jeden Kundentermin der nächsten Monate.
Nein. Lighthouse prüft nur eine URL, ist auf Englisch und enthält keine BFSG-spezifischen Pflicht-Checks wie die Erklärung zur Barrierefreiheit oder Cookie-Banner-Audits. Es ist ein technisches Hilfsmittel für Entwickler, kein Compliance-Werkzeug.
Ein manuelles Audit durch zertifizierte Prüfer kostet typischerweise zwischen 1.500 und 5.000 Euro pro Website, je nach Umfang. Automatisierte Tools wie BarriereCheck decken einen Großteil der häufigsten Verstöße ab und kosten ab 29 Euro pro Analyse. Für kleine bis mittlere Sites ist die Kombination aus automatisierter Erstprüfung plus selektivem manuellem Nacharbeiten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Nein. Die deutschen Überwachungsstellen lehnen Overlays als Vollersatz für Barrierefreiheit ab. Außerdem wurde accessiBe 2025 von der US-FTC mit einer Million Dollar Strafe wegen irreführender Werbung belegt. Overlays können einzelne Aspekte verbessern, aber sie ersetzen keine sauberen Code-Strukturen.
Bis zu 100.000 Euro pro Fall. Dazu kommen Vertriebsverbote für nicht-konforme Dienstleistungen und wettbewerbsrechtliche Abmahnungen durch Mitbewerber oder Verbraucherschutzverbände nach §3a UWG.
Alle Anbieter digitaler Dienstleistungen für Verbraucher. Online-Shops, Buchungsportale, Banken, Versicherungen, Kommunikationsdienste. Ausgenommen sind nur Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und unter 2 Millionen Euro Umsatz, sofern sie keine Verbraucher-Dienstleistungen anbieten.
Nach Anlage 3 BFSG: Beschreibung der Dienstleistung, Erläuterungen zur Nutzung, Erfüllungsgrad der Barrierefreiheitsanforderungen, Angabe der Marktüberwachungsbehörde, Verbraucherinformationen nach Art. 246 EGBGB. Empfohlen sind außerdem Feedback-Mechanismus und Datum der Aktualisierung.
Maximal 57 Prozent. Diese Zahl stammt von Deque Systems auf Basis von über 13.000 Audits mit axe-core. Tools, die mehr versprechen, sind unseriös. Der Rest braucht manuelle Prüfung durch Menschen.
axe-core mit voller WCAG-2.1- und 2.2-Coverage, plus 13 manuelle DOM-Kategorien, plus deutsche Flesch-Lesbarkeitsanalyse. On top: Multi-Page-Crawl, Audit der Erklärung zur Barrierefreiheit, Cookie-Banner-Check, PDF-Audit nach PDF/UA, Reflow-Test, Non-Text-Kontrast, Reduced-Motion, Form-Tiefenanalyse, CAPTCHA-Detection. Output ist ein deutscher HTML- und PDF-Report mit Schulnote, WCAG-Score und Abmahn-Risiko-Score.
Zwischen 1 und 3 Minuten. Du gibst die URL ein, der Report kommt per E-Mail.
Im 10er-Paket und in höheren Tarifen ja. Sprich uns an, dann lösen wir das.
Der Markt für Barrierefreiheits-Tools ist voller Versprechen, die nicht eingehalten werden. Overlays, die behaupten, alles zu lösen. Enterprise-Plattformen, die für Agenturen unbezahlbar sind. Entwickler-Tools, die nur 50 Prozent der Wahrheit liefern.
Wir bauen FlowResults für die, die zwischen diesen Welten arbeiten. Agenturen, IT-Dienstleister, Webdesigner. Die einen Bericht brauchen, den sie ihren Kunden in die Hand drücken können. Mit deutschem Kontext, mit BFSG-Bezug, mit Abmahn-Fokus, zum Preis einer Stunde Beratungsleistung.
Wenn du das Tool noch nicht kennst, leg los mit dem Einzelkauf. Wenn du Fragen hast, schreib uns.
Jetzt BarriereCheck starten
Ab 29 € pro Analyse. Ergebnis in 1–3 Minuten. BFSG-konformer Report auf Deutsch.
Eine Abmahnung kostet 3.000–10.000 €. Der BarriereCheck kostet 29 €.
DSGVO-konform · Keine Datenweitergabe
“Ich dachte, das Thema Barrierefreiheit betrifft mich nicht. Der BarriereCheck hat 14 kritische Fehler gefunden — und mir gezeigt, was ich bis zum BFSG-Stichtag noch erledigen muss.”
Tobias K. · Inhaber, Online-Shop